Astrid schrieb uns ......
Was begeistert mich am Reden lernen mit den IGEL Rednern?
Reden halten lernt man durch…….reden! Schon bei meinem ersten Besuch bekam ich die Möglichkeit, frei zu sprechen! Die Möglichkeit – niemand hat mich gezwungen.
Die Bausteine der Rhetorik lernte ich ganz allmählich kennen – bei jeder Rede habe ich eine neue Fähigkeit zu den vorhandenen hinzugefügt: irgendwann fing ich an, mich zu trauen, mehr Mimik und
Gestik einzusetzen, meine Lautstärke zu variieren, das Publikum zu fixieren, ja, die Aufmerksamkeit meines Publikums zu genießen!
Ein weiterer Lernschritt war die „Eroberung“ des Raumes, bzw. der Bühne – es ist schon ein besonderes Gefühl, sich mehr Raum zu nehmen…...
Das Rhetorik-Programm der Toastmaster wurde schon Anfang des 20. Jhdt.s entwickelt – und genügt erstaunlicherweise doch den Ansprüchen der modernen Hirnforschung an erfolgreiche Lernprozesse: wir
lernen nämlich am besten durch positive Verstärkung – in diesem Fall ist das der Beifall, den wir für jeden Redebeitrag bekommen! Und wir erhalten sehr genaues Feedback über unseren nächsten
Lernschritt (z.B. „probier doch mal aus, den Ton deiner Stimme zu modulieren“).
Außerdem lernen wir erfolgreich, wenn der Lernprozess in einzelne Schritte unterteilt ist – mal geht es darum, eine gute Gliederung zu erstellen, mal darum, Ansichtsmaterial vorzubereiten und zu
verwenden. Mittlerweile hat auch die moderne Technik ihren Platz bei uns: wir nehmen uns gegenseitig auf und können dadurch noch besser die eigene Außenwirkung beurteilen und natürlich
verbessern!
Heute denke ich manchmal, wenn ich Reden von Politikern höre: Dir würde ein Kurs bei den Toastmastern auch gut tun!
Von Georg Fasold
Frei reden können: Toastmaster haben´s drauf!
Informieren! Präsentieren! Überzeugen! Begeistern! Kunden und Kollegen für mich und meine Ideen gewinnen! Das ist im Berufs- und Geschäftsleben das „täglich Brot“ für alle, die gelobt werden wollen, die befördert werden wollen, die Erfolg wollen, die mehr wollen als Tag für Tag die immergleiche Routine des einmal Gelernten.
Und wie mache ich das? Was brauche ich dazu?
Ich muss mich „äußern“ können. Ich muss „auftreten“ können. Ich muss das, was in mir liegt, „nach draußen tragen können in die Welt“, wie der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Henry David Thoreau sagt, der von 1817 bis 1862 gelebt hat.
Bekommen wir diese Fähigkeit „in die Wiege gelegt“?
Nein, sie muss gelernt werden wie das Fahrradfahren und Schwimmen. Hat man aber erst einmal „den Dreh raus“, geht es immer wieder wie von selbst und jedesmal immer besser.
Wo lernt man das?
Bei den Toastmastern. Auf spielerische Weise und im Kreise Gleichgesinnter und Gleichbetroffener, die einander fördern und motivieren.
Jede und jeder darf gern mal einfach so reinschnuppern! Kostenlos und unverbindlich! Tut nicht weh!
Mai 2009 Georg Fasold, Toastmaster
Aktuelles
Am 23. März fand in der Hochschule 21 die Frührjahrs Konferenz statt. Die Igel Toastmasters haben abgeräumt. Inga-Marie hat den Wettberb der Bewerter gewonnen. Lesen sie den Artikel im Tageblatt.
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